Frischer Wind im Kreisverband Grafschaft Bentheim

Verjüngtes Vorstandsteam will sich mit neuen Ideen für die Gastro-Branche einsetzen

Generationenwechsel im DEHOGA-Kreisverband Grafschaft Bentheim: Mit dem neuen Vorsitzenden Daniel Heilemann an der Spitze blickt der vor Kurzem runderneuerte Vorstand mit Tatkraft und Zuversicht in die Zukunft. Zu dem deutlich verjüngten Vorstandsteam gehören neben dem Kreisvorsitzenden Daniel Heilemann vom Hotel Heilemann in Wietmarschen unter anderem auch Thorsten Müller vom In-Side-Hotel und Manuel Ribeiro vom Restaurant Casa Manuel ebenfalls in Nordhorn. In dem folgenden Interview gehen sie auf Projekte und Ziele ein, die den Berufsverband und seine Mitglieder in der Grafschaft Bentheim weiter nach vorn bringen sollen:

Frage: Was möchten Sie mit dem neuen Vorstand erreichen?

Daniel Heilemann: Unser Ziel ist vor allem, die Gastronomie in ein positives Licht zu rücken. Wir möchten dabei auch zeigen, wie schön die Arbeit in unserem Beruf ist und natürlich auch den Zusammenhalt unter den Betrieben fördern. Dazu gehören auch von uns organisierte Veranstaltungen mit vielfältigen Themen, die vom Erste Hilfe-Kurs bis zu gemeinsamen Info-Angeboten mit der Wirtschaftsförderung reichen. Wichtig ist auch, den Kontakt zur Politik auszubauen, um sicherzustellen, dass unsere Branche mit ihren Wünschen und Problemen mehr Gehör bei den verantwortlichen Entscheidern findet.

Frage: Wie stark ist die Gastro-Branche in der Region?

Manuel Ribeiro: Sehr stark. Die Grafschaft Bentheim ist ein sehr beliebtes touristisches Ziel. Dabei ist klar, dass die heimische Gastronomie entscheidend zur Attraktivität der Region beiträgt. Für Touristen ist es für die Wahl ihres Ausflugs- und Urlaubsziel sehr wichtig, dass es vor Ort ein reichhaltiges Angebot gut geführter Restaurants und Gaststätten sowie Hotels gibt. Hier sind wir in der Grafschaft Bentheim sehr gut aufgestellt.

Frage: Wie sieht es mit der Vielfalt der Angebote aus?

Thorsten Müller: Die Gastronomie in der Grafschaft Bentheim ist stark mittelständisch geprägt und familienbezogen. Sehr große Betriebe sind bei uns die Ausnahme. Der Vorteil für den Gast ist, dass jeder Betrieb eine eigene Note hat und der Inhaber vor Ort selbst daran mitarbeiten kann, dass sich der Gast wohl fühlt.

Frage: Bedeutet der neue Vorstand auch frischen Wind für die ehrenamtliche Arbeit?

Daniel Heilemann: Aus meiner Sicht ist es eine Notwendigkeit, dass nun eine neue Generation die Verantwortung übernimmt. Das Ganze ist ja in unserem eigenen Interesse, weil wir unsere Zukunft in dieser Branche sehen. Nur wenn wir selbst zur Mitarbeit bereit sind, können wir Einfluss auf wichtige Entscheidungen nehmen und somit die Weichen dafür stellen, dass wir unseren schönen Beruf auch künftig mit Freude ausüben können. Als ich die Gelegenheit bekommen habe, den Vorsitz im Kreisverband zu übernehmen, habe ich nach kurzer Überlegung gern Ja gesagt. Bislang habe ich diese Entscheidung nicht bereut. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand funktioniert sehr gut und macht Lust auf mehr.

Frage: Warum engagieren Sie sich für den Berufsverband?

Manuel Ribeiro: Der DEHOGA ist ganz einfach der Interessenverband, der sich für uns einsetzt. Er wird bei der Vorbereitung neuer Bestimmungen und Gesetze gehört und informiert uns über wichtige neue Entwicklungen. Nicht zuletzt steht er den Betrieben auch mit seinen vielfältigen Serviceangeboten und Fachwissen zur Seite. Hier möchte ich mit meinem Engagement auch selbst einen Beitrag leisten.

Frage: Was spricht für die Ausbildung in einem Gastro-Beruf?

Thorsten Müller: Eine ganze Menge. Ich erlebe es immer wieder als sehr angenehm, wenn man mit seiner guten Leistung im Service oder in der Küche für Zufriedenheit bei sehr unterschiedlichen Menschen sorgt. Darüber hinaus bietet die Ausbildung in der Gastronomie sehr gute und vielfältige Karrierechancen, die es in vielen anderen Berufen so nicht gibt. Die Palette reicht hier vom Aufbau eines eigenen Betriebs in der heimischen Region bis zur Arbeit in einem Fünf-Sterne-Hotel oder einem in ferne Länder fahrenden Kreuzfahrtschiff.

Frage: Der neue Kreisvorstand ist entschlossen, mit der heimischen Politik ins Gespräch zu kommen. Was ist konkret geplant?

Daniel Heilemann: Ende Mai wird ein neuer Landrat für die Grafschaft Bentheim gewählt. Wir haben alle Kandidaten eingeladen, damit sie sich vor der Wahl bei den Berufskollegen vorstellen können. Alle Kandidaten haben bereits zugesagt und betont, dass sie ein offenes Ohr mitbringen und gespannt sind, was die Gastro-Branche bewegt. Wir haben somit die Gelegenheit die Kandidaten vor der Wahl kennenzulernen und somit auch die Grundlage für einen guten Kontakt zu dem neu gewählten Landrat zu legen. Die öffentliche Veranstaltung findet am 13. Mai um 10 Uhr im Restaurant Kramers Haus Brünemann in Neuenhaus statt. Unsere Mitglieder sind dazu natürlich herzlich eingeladen.

Bildunterschrift:

Sie gehören zum verjüngten Vorstandsteam des DEHOGA-Kreisverbands Grafschaft Bentheim: Thorsten Müller, Daniel Heilemann und Manuel Ribeiro (von links). Bild: Klaus Hilkmann

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